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Tabakabhängigkeit aus geistiger Sicht

Die durch den Tabak verursachten physischen Schäden sind gut bekannt: Nikotinvergiftung, Erkrankungen der Atemwege, Herz- und Kreislaufstörungen, Krebs... Was vollzieht sich jedoch auf der Ebene des Geistes, dem eigentlichen Ich des Menschen? Obwohl immateriell, so wird dieser dennoch nicht vom Einfluss des Tabaks verschont. Er spielt sogar eine wichtige Rolle beim Auftreten der Abhängigkeit. Dieser Tatsache Rechnung zu tragen erlaubt dem Raucher besser zu verstehen was sich in ihm vollzieht und öffnet ihm neue Möglichkeiten zur Befreiung vom Tabakeinfluss.

Die Geschichte des Tabaks

Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts in Europa unbekannt, wurde der Tabak von Christoph Columbus aus Amerika zurückgebacht, nachdem er diesen neuen Kontinent 1492 entdeckt hatte. Als seltenes und kostbares Produkt wurde der Tabak vorwiegend für medizinische Zwecke verwendet, so unter anderem beispielsweise als Aufguss getrunken.

Der Tabak verbreitete sich zuerst in Spanien und Portugal, dann im restlichen Europa. Da die Nachfrage wuchs, wurde der Tabakanbau in grossem Ausmasse von den Europäern schon ab 1520 in Nordamerika, den Antillen und Cuba organisiert. Verschiedene Auslesen erlaubten schliesslich eine dem europäischen Klima abgepasste Sorte zu kultivieren, was um 1560 begonnen wurde.

Zu jener Zeit wurde der Tabak vorwiegend als Prise (feines Tabakpulver das geschnupft wurde, um so in Kontakt mit den Nasenschleimhäuten zu kommen) oder als Kautabak konsumiert. Raucher von Tabak in Form von Pfeife, Zigarren oder Zigaretten waren selten. So ist die heute so weit verbreitete Zigarette erst 1674, das heisst zwei Jahrhunderte nach dem Einführen des Tabaks in Europa, erschienen. Sie wurde von dem Raucher selbst gerollt. Ihre industrielle Herstellung hat erst 1842 begonnen, was dann allerdings dazu führte dass der Tabak ausserordentlich populär wurde. Von nun an stieg die Zahl der Raucher auf spektakuläre Weise an; zuerst in Europa, dann in der ganzen Welt.

Einige Ziffern, Frankreich betreffend, geben ein Bild dieser unglaublichen Explosion von Konsumenten. Wenn 1860 die jährliche Produktion nahe bei 7 Millionen Zigaretten lag, so erreichte sie 1893 (dreissig Jahre später) 1 Milliarde und 1960 50 Milliarden. Nach einer Spitze von 97 Milliarden im Jahre 1991 wurden im Jahre 2000 noch 83 Milliarden produziert. Von kostbar und selten zu Beginn, ist der Tabak allgemein und geläufig geworden. Sein Erfolg ist überraschend, da im Gegensatz zu anderen Drogen, welche nur in gewissen Regionen, von gewissen Kulturen oder einem ganz bestimmten Teil der Bevölkerung eingenommen werden, der Tabak einen universalen Charakter hat. Er wird auf der gesamten Erdoberfläche geraucht, sowohl von den einfachsten Völkerstämmen als auch im Herzen der modernsten Grossstädte, von den Frauen wie den Männern, den Intellektuellen und den Manuellen, den Erwachsenen und gar Jungendlichen.
 

Wie wirkt sich das Nikotin auf das Seelenleben aus?

Wie dies für die Mehrzahl der Drogen der Fall ist, so ist die durch das Nikotin erlangte Wirkung nicht ausschliesslich physisch. Sie zeigt sich auch auf psychischer Ebene, da das angestrebte, innere Wohlbefinden den Seelenzustand des Rauchers verändert, das heisst er trifft sein tiefes Ich: den Geist.

Hier stellt sich eine Frage: Wie kommt es, dass eine materielle Substanz wie das Nikotin einen Einfluss auf etwas immaterielles wie den Geist haben kann? Für jemanden der eine materialistische Weltanschauung hat, stellt sich die Frage gar nicht. Das Seelenleben findet ausschliesslich im Gehirn statt. Die Gedanken und Emotionen sind dadurch nicht die Kundgebung von etwas vom Körper Unabhängigen, zum Beispiel der Seele, sondern das direkte Ergebnis der Tätigkeit chemischer Substanzen welche vom Gehirn ausgeschieden werden. Die vom Raucher empfundenen Wirkungen sind demnach eine direkte Folge der Wirkung des Nikotins auf das Gehirn.

Für Jemanden, der denkt dass der Mensch mehr als sein Körper ist, ein in einen Organismus aus Fleisch und Blut inkarnierten Geist, stellt sich die Frage anders. Der immaterielle Geist kann nicht direkt von den Molekülen des Nikotins beeinflusst werden. Es muss ein Element dazwischen vorhanden sein.

Der Körper und die Seele (der Geist mit von seinen feinen Hüllen, jedoch ohne den physischen Körper) sind sehr verschiedener Art. Damit sie während der Dauer der Inkarnation miteinander verbunden bleiben können, braucht es ein verbindendes Element. Dieses Element ist das Blut, genauer gesagt die Blutausstrahlung. Das Blut, dieser „ganz besondere Saft“, sendet Strahlen oder Wellen aus, die von feinerer Art sind. Nun ist die Dichte der feinsten Ausstrahlungen die vom Blut ausgehen ähnlich den dichtesten die die äusserste und dichteste Hülle der Seele aussendet: denen des Astralkörpers. Die Ähnlichkeit der Strahlungen erlaubt somit die Verbindung der beiden, verschiedenen, Elemente.

Der Geist und der Körper sind somit durch eine Strahlungsbrücke miteinander verbunden welche, zusätzlich zu ihrer verbindenden Aufgabe auch die Brücke bildet, auf welcher die Informationen zwischen dem Geist und dem Körper zirkulieren. Der Geist soll während seiner Inkarnation auf Erden nicht über den irdischen Realitäten schweben, sondern diese voll, über seinen Körper, empfinden. So kann er Erfahrungen machen welche ihm erlauben in der Schöpfung zu reifen und seine Fähigkeiten zu entfalten.
 
Die Art, wie der Geist die Wirklichkeit empfindet – also sein Seelenzustand – ist somit von der Blutausstrahlung abhängig. Nun ist die Blutausstrahlung ihrerseits von der Zusammensetzung des Blutes abhängig. Verändert sich diese, so verändert sich gezwungenerweise ebenfalls die Blutausstrahlung und damit der Seelenzustand. Es ist beispielsweise gut bekannt dass die Verminderung des Blutzuckerspiegels (die Hypoglykämie) bange macht, Der Vitamin B 1 Mangel zu Angstzuständen führt, zuviel Blei im Blut Depressionen auslöst, usw. So wird es leicht verständlich, dass das Vorhandensein von Nikotin ebenfalls die Blutausstrahlung und damit den Seelenzustand des Rauchers verändert.

Das Nikotin wirkt also nicht direkt, sondern über die Blutausstrahlung auf den Geist. Die Blutausstrahlung vermittelt zuerst dem Astralkörper den durch den Tabak ausgelösten Einfluss und durch einen ähnlichen Strahlungsvorgang über die weiteren feinen Hüllen, die den Geist umgeben. Dieser kann so indirekt die Wirkung des Nikotins empfinden. Es könnte scheinen, dass der Geist wehrlos den irdischen Eventualitäten die auf die Blutausstrahlung einwirken ausgeliefert ist, doch dem ist nicht so. Denn, er kann diese Ausstrahlung ebenfalls beeinflussen.

Der Einfluss des Geistes auf das innere Wohlbefinden

Unser eigenes Erleben zeigt, dass es möglich ist, den Seelenzustand durch eine Willensanstrengung des Geistes zu verändern. Indem man „sich in die Hand nimmt“ oder sich selbst beherrscht, ist es durchaus möglich fröhlicher zu werden wenn man deprimiert, ruhiger wenn man aufgeregt ist, konzentrierter wenn man zerstreut oder zuversichtlicher wenn man mutlos war.

Wünscht sich der Geist etwas, so wird ein Druck ausgeübt, zuerst auf die feinen Hüllen die den Geist umgeben und schliesslich auf den physischen Körper. Dieser Druck löst die Produktion von Ausscheidungen, hormonaler oder anderer Art aus, welche die Blutzusammensetzung und die Blutausstrahlung verändern. Der Geist „schwimmt“ somit in anderen Ausstrahlungen welche ihm erlauben, sich in einem anderen, dem gewünschten, Seelenzustand zu befinden.

Strebt er beispielsweise nach einem Seelenzustand der Ruhe, so veranlasst der Geist den Körper Endorphine zu produzieren. Wenn er im Gegenteil wünscht seine Wachsamkeit anzuregen, so werden die Nebennierenrinden Adrenalin produzieren. Dieser Vorgang vollzieht sich natürlich unbewusst.

Nun sind die aktiven Prinzipien der Drogen nicht dem Körper völlig fremde und unbekannte Moleküle, da er diese nicht benützen könnte. Sie sind im Gegenteil sehr nahe denen, die der Organismus selbst produziert. Sie sind diesen sogar so ähnlich, dass sie diese ersetzen und an deren Stelle wirken können. Die ungewöhnliche Wirkung die von den Drogen ausgelöst wird kommt daher, dass diese auf bestimmte Art die Wirkung der normalerweise vom Organismus produzierten Substanz hervorheben. So ist das vom Mohn gewonnene Morphium den Hormonen die Endomorphine genannt werden, sehr ähnlich. Haschisch dem Andamin das vom Gehirn ausgeschieden wird. Das Nikotin seinerseits, ersetzt das Azetylcholin der ein Neuro-Ueberträger ist, das heisst einer der verschiedenen Substanzen die die chemische Übermittelung von nervösen Botschaften in dem synaptischen Raum, der die Neuronen voneinander trennt, auslösen.

Bei Stress, Unruhe oder Angst kann die innere Ruhe auf zwei verschiedene Arten erreicht werden: Entweder durch das Bemühen des Geistes in dem gewollten Sinne, was zu entsprechenden Sekretionen führt, oder künstlich durch das Zuführen von Nikotin, für diejenigen die sich dazu entschieden haben zum Tabak zu greifen um eine gewisse innere Entspannung zu erlangen. Die Wahl besteht und der Mensch, welcher über einen freien Willen verfügt, ist imstande zu entscheiden welche der beiden Möglichkeiten er benützen will.

Die Frage stellt sich allerdings, weshalb ein als ungesund bekanntes Mittel, Tabak benutzen und nicht das natürliche Mittel, die Selbstbeherrschung? Das ganze Drogenproblem beginnt hier, bei dieser Anfangsentscheidung welche vom Geist getroffen wird.

Die offensichtlichste Antwort, die den eigentlichen Grund des Problems umfasst, ist, dass es einfacher ist eine äusserliche Hilfe zuzuziehen, als sich selbst zu bemühen. Denn eine Bemühung ist notwendig. Sich beherrschen, seinen Willen kundzutun, ein Ziel zu erreichen suchen ..., verlangt Anstrengungen. Diese Anstrengungen sind etwas Helfendes für die Entwicklung des Menschengeistes, da sie die Entwicklung des Geistes fördern und ihn dazu anregen die in ihm ruhenden Fähigkeiten zu entfalten. Genauso wie ein Muskel sich nur entfaltet und stärkt wenn er sich betätigt, ebenso kann sich der Geist nur indem er rege und tätig ist entwickeln und festigen. Die Zuflucht zu einer Droge wie dem Tabak, zeigt somit eine gewisse Bequemlichkeit oder auch ein Mangel an Willen und Selbstvertrauen. Also gerade das Gegenteil das uns die Reklamen für Zigaretten glauben machen wollen, die falscherweise den Raucher als aktiv, entschlossen, willenstark und selbstsicher darstellen.

Ob der Geist nun über eine gewisse Bequemlichkeit verfügt oder nicht, er hat sich zu Rauchen entschlossen und, dem grossen Schöpfungsgesetz der Wechselwirkung entsprechend, demzufolge man erntet was man gesät hat, wird der Geist auch die Folgen seines Enschlusses ernten müssen. Für den regelmässigen Raucher ist eine dieser Folgen in eine Tabakabhängigkeit zu fallen.

Der Prozess der Abhängigkeit

Wenn sich ein Raucher entscheidet zu einer Zigarette zu greifen um sich zu beruhigen – oder jeglicher anderer Droge für einen anderen Drogenabhängigen, da die Vorgänge ähnlich sind – so wird ihm dies mehr oder weniger gut gelingen. Doch, indem er raucht entzieht er sich der inneren Anstrengung die er, um dieses Ziel zu erreichen, hätte entfalten müssen. Sein Geist hat also nicht mitgewirkt, er hat keine Anstrengung gemacht. Würde dies nur ausnahmsweise vorkommen, so würde es keine grossen Konsequenzen nach sich ziehen. Doch, dem Raucher ist zu eigen, dass er bei jeder Gelegenheit zur Zigarette greift, oft sogar unbewusst, um sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.

Der Anfang der Verwicklung beginnt hier: Da die Mitwirkung des Geistes nicht gefordert wird – das Nikotin tut dies an seiner Stelle – verliert der Geist nach und nach die Gewohnheit selbst zu reagieren um sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Allerdings, je weniger er dies tut, umso schwieriger wird diese Aufgabe zu erfüllen sein, und umso schwächer wird sein Wille selbst zu reagieren. Ist dies Stadium erreicht, so wird es für den Raucher ausserordentlich schwierig seine Ruhe ohne Zufuhr von Nikotin zu finden. Er braucht es und kommt nicht mehr ohne zurecht. Die Notwendigkeit dieser Zufuhr ist, was man Abhängigkeit nennt. Dabei sollte man darauf achten, dass es vor allem der Geist ist, der abhängig ist. Denn er ist das lebendige Element im Menschen, er allein ist auch fähig etwas zu empfinden. Er ist es also der leidet, der das Unbehagen, den Mangel fühlt, der das innere Hin- und Herziehen, ausgelöst durch den Mangel, auf unangenehme Art empfindet. Der Geist also, und nicht der Körper. Dieser übermittelt nur die sensitiven Informationen des Schmerzes. Ein Nerv, ein Muskel oder jegliches andere Organ besitzt kein Bewusstseinszentrum das ihm erlauben würde den Mangel zu fühlen. Der Körper ist wohl in seinem Funktionieren gehemmt, das Empfinden des Mangels jedoch vollzieht sich im eigentlichen Ich des Menschen, das heisst, in seinem Geiste.

Denn, man darf nicht vergessen dass der Körper nur ein dem Geiste zur Verfügung gestelltes Werkzeug ist, das nur Dank dem Vorhandensein des Geistes funktioniert und lebt. Gewöhnlich macht man einen Unterschied zwischen physischer und psychischer Abhängigkeit. Welche dieser beiden Arten von Abhängigkeit ist die stärkere? Eines der Mittel dies festzustellen – gewiss ein ungewöhnliches Mittel – wäre, mit Hilfe der Fähigkeiten eines Hellsehenden, zu beobachten was geschieht wenn ein Raucher stirbt. Wenn der Hang zum Rauchen den Tod überdauert, so befindet sich dieser nicht im physischen Körper der sich zersetzt, sondern in der Seele, welche überlebt. Wenn im Gegenteil der Hang nicht mehr vorhanden ist, so bedeutet dies, dass er sich nicht in der Seele, sondern im Körper befindet und gleichzeitig mit dessen Zersetzung verschwindet.

Nun bestätigen die Berichte zahlreicher Hellsehender dass sich die Tabakabhängigkeit tatsächlich in der Seele befindet. So berichten diese von der Existenz von Seelen Abgeschiedener, welche anstatt ihre Entwicklung in anderen Ebenen der Schöpfung weiter fortzusetzen, durch ihren Hang an die Erde gebunden bleiben. Der Wunsch zu rauchen hält sie in der Nähe derer, die sich noch diesem Drange hingeben können, das heisst Menschen die noch auf der Erde leben. Denn im Jenseits existieren materielle Substanzen wie der Tabak nicht. Diese desinkarnierten Seelen sind somit gezwungen ihren Wunsch durch das Empfinden des noch in Fleisch und Blut auf Erden lebenden Rauchers zu befriedigen.

Jedoch auch ohne die Berichte der Hellsehenden zuzuziehen, ist es auf eine andere Art möglich festzustellen dass sich der Hang zum Rauchen tatsächlich in der Seele befindet und deren Trennung vom Körper überlebt. So erzählt beispielsweise ein Arzt dass ein Sterbender, der vorher ein starker Raucher gewesen war, seit zwei Jahren nicht mehr rauchte. Nun hat sich während der Tage die seinem Tod vorangingen die Verbindung zwischen der Seele und dem Erdenkörper mehr und mehr gelockert so dass die Seele des Sterbenden sich zeitweise von seinem Körper entfernte. Nachdem er wieder in diesen zurückgekehrt war, erzählte der Sterbende dem Arzt wohin er sich begeben hatte: Er war bei seinen Freunden mit denen er früher geraucht hatte! Der Hang war also noch nicht ganz in seiner Seele verschwunden, trotz den während der letzten zwei Jahren gemachten Bemühungen das Rauchen aufzugeben.

Die Tatsache, dass die Abhängigkeit in der Seele und nicht im Körper verankert ist erklärt ausserdem warum die angewandten Mittel um das Rauchen aufzugeben, so zahlreich und verschieden sie auch sein mögen, oft nur wenig Ergebnisse aufzeigen. Solange ein Raucher nicht wirklich entschlossen ist sein emotionales Gleichgewicht zu finden indem er sich mit seinem Geiste selbst bemüht statt zu rauchen, wird er sein Ziel nicht erreichen. Äussere Mittel können bestimmt helfen und die Bemühungen des Geistes unterstützen, sie können ihn jedoch nicht zwingen aktiver zu sein. Dass sich die Abhängigkeit auf der Ebene der Seele befindet erklärt auch weshalb gewisse Raucher nur sehr wenig oder praktisch gar kein physisches Unbehagen empfinden nachdem sie das Rauchen aufgegeben hatten. Da sie innerlich bereit waren eine Anstrengungen auf Geistesebene zu vollbringen, veranlassen sie von Neuem den Körper die Substanzen zu produzieren die das Nikotin ersetzen.

Dies erklärt auch weshalb gewisse Personen erstaunlich schnell abhängig vom Tabak werden, während dies bei anderen, welche genau gleich lange und gleich viel rauchen wie sie, nicht der Fall ist. Ein Raucher der stirbt und der sich im Jenseits nicht von seinem Hange zu befreien vermag, bevor er sich wieder neu inkarniert, kommt mit diesem Hang auf die Erde

zurück: Dieser Hang wird sich schnell wieder zeigen, sobald ihm die Möglichkeit dazu gegeben wird. Im Gegensatz zu jemandem, der diesen Hang zu Beginn nicht besitzt und ihn erst entwickeln muss bevor er sich voll äussern kann, was mehr Zeit in Anspruch nimmt.

Indem es auf die Blutausstrahlung einwirkt, verleiht das Nikotin dem Raucher einen Zustand der Entspannung und des Wohlbefindens. Diesen Seelenzustand kann jedoch nicht nur Dank dem Nikotin erreicht werden. Wie wir gesehen haben, kann die Blutausstrahlung die diesem Zustand entspricht ebenfalls vom Geiste erreicht werden, wenn sich dieser in dem entsprechenden Sinne bemüht. Das Problem der Tabakabhängigkeit steht in enger Verbindung mit der Blutausstrahlung. Um sich von der Gewohnheit des Rauchens zu befreien ist es notwendig dass der Raucher auf diese Ausstrahlung einwirkt, nicht mit dem Nikotin, sondern mit seinem Geist.

Christopher Vasey